Oderglück - unsere Geschichte

Foto @Holger Herschel, 2025

Wir sind beide unabhängig voneinander vor mehr als zehn Jahren aus Berlin in das Oderbruch gekommen und haben hier durch die Schönheit der Natur, die Weite der Landschaft und die Offenheit der Menschen Wurzeln schlagen können.

Früher gab es in den Dörfern eine Kneipe bzw. einen Ort, an dem man sich treffen konnte, an dem das Leben stattfand, wo man sich begegnen und austauschen konnte, und wo gegessen, getrunken und gefeiert wurde. Diese Orte gibt es immer weniger. So entstand die Idee, wieder eine Möglichkeit zur Begegnung und zum Genuss zu schaffen.

Nach vielen Überlegungen und Gesprächen mit Freunden und Nachbarn wurde uns klar, dass wir etwas teilen möchten, was wir lieben: Gäste zu haben, miteinander zu reden und nicht zuletzt - guten Kaffee und selbstgebackenen Kuchen! Auf der Suche nach einem Gebäude oder geeigneten Standort wurde uns klar, dass unser Café direkt an der Europabrücke sein sollte, wo sich die beiden Radwege „Oder-Neiße“ und „Neurüdnitz-Sierkierki“ kreuzen - ein wunderschöner und besonderer Ort an der Oder.

Seit 2019 waren wir mit den zuständigen Institutionen im Gespräch und haben große Unterstützung von vielen Seiten erfahren. Im Frühling 2023 kam die Genehmigung und wir haben unsere wunderbare Kaffeemaschine gekauft.

Wir befinden uns mit unserem mobilen Café am Ufer der Oder im Naturschutzgebiet. Deshalb war uns von Anfang an eine nachhaltige Bewirtschaftung und ein respektvoller Umgang mit der Natur wichtig.

Unser Projekt ist ein Dank an und eine Verbeugung vor dieser wunderbaren Gegend.

Was uns wichtig ist

Unsere Intention ist es, in unserer Region einen sanften und individuellen Tourismus zu unterstützen, der im Einklang mit der Natur steht. Unsere Gäste sind eingeladen, an der Oder zu verweilen, sich wohlzufühlen und gern wieder zu kommen. Dabei geht es uns nicht vordergründig um ein wirtschaftliches Interesse, sondern darum, einen Ort der Begegnung, der Information und des leiblichen Wohls zu schaffen.

Wer wir sind

Julia: "Ich bin geborene Berlinerin, allerdings habe ich familiäre Wurzeln im Oderbruch. So war ich bereits als Kind regelmäßig im Oderbruch zu Besuch. Seit mehr als 10 Jahren haben wir unseren Hof in Zäckericker Loose. Erst sind wir berufsbedingt gependelt, aber inzwischen lebe ich hier seit sieben Jahren mit meiner Familie sehr glücklich.

In meiner hauptberuflichen Tätigkeit im Bereich Organisationsberatung habe ich mit der Frage zu tun, wie Menschen sinnerfüllt zusammenarbeiten. Zuvor habe ich viele Erfahrungen in der Tourismus- und Veranstaltungsbranche gesammelt und es interessiert mich, welche Bedürfnisse Menschen haben, um sich an einem Ort wohlzufühlen, etwas zu entdecken und sich zu erholen."

 

Merle: "Ich bin aufgewachsen in einem kleinen Städtchen zwischen Weinbergen und Kurgästen und arbeite jetzt in Berlin. Seit 2012 verbringe ich sämtliche freie Zeit in Zäckericker Loose im Oderbruch. Die Gemeinde und die Region sind durch die Herzlichkeit und Offenheit der Alteingesessenen und durch die Weite und Schönheit der Natur eine zweite Heimat geworden. Ich bin dafür sehr dankbar. Daraus speist sich der Wunsch, dem Ort auch etwas zurückzugeben und meine Begeisterung zu teilen.

Ich spreche, esse und backe gerne. Also liegt nichts Näher als ein Cafè zu eröffnen."